Jenseits des Blickes – Gedichte (Französisch – Deutsch)

"Jenseits des Blickes - Gedichte (Französisch - Deutsch)" | 2000
“Jenseits des Blickes – Gedichte (Französisch – Deutsch)” | 2000

Nadia Tuénis (1935 – 1983) “poetische Geographie” des Libanon hat in Frankreich bereits grosse Anerkenung gefunden. Ausgezeichnet von der Académie française und Trägerin der höchsten libanesischen Literaturpreise, liegen nun erstmals die eindringlichen Gedichte der frühverstorbenen Poetin auf deutsch vor. Eine Dichtung, die aus dem Trauma des Todes ihrer kleinen Tochter geboren wurde und sich bald mit dem eigenen Krebsleiden und der Agonie des bürgerkriegsgeschüttelten Libanon auseinandersetzen musste. Ihre Gedichte sind voller Magie, auf der Suche nach sich selbst zwischen Orient und Okzident und getrieben von der Hoffnung, mit der Konzentration auf das Elementare die Welt für sich zurückerobern zu knnen. Sie legen Zeugnis ab von grosser Lebenskraft, mit der es Nadia Tuéni gelingt, Angst, Trauer und Wut zu überwinden. “Wir müssen den Regen zerbrechen”, sagt sie sich und den Verzweifelten, um kurz vor ihrem Tod zu gestehen: “Ich will glücklich sein, ich bin glücklich.” 

Selected, translated and edited by Huberta von Voss.

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Huberta von Voss